Hallo ihr da draußen,
nach einigen Theorieseminaren bei F.I.T.T. in Freiburg gab´ es jetzt wieder ein Seminar für so einen wie mich.
Wir haben geübt, was ich später als Therapie Begleitender Hund so alles können sollte und wie ich es am besten lerne.
Hier apportiere ich verschiedene Gegenstände des alltäglichen Lebens
und lege sie auf ein Tablett, das auf dem Boden liegt. Als wir alles beisammen hatten, haben wir das erstmal in Sicherheit gebracht.
Später sollte ich die Dinge auf ein Tablett legen, das mein Frauchen in
der Hand hält und dann zum Schluss, wie bei der richtigen Arbeit, wird es von einer fremden Person gehalten ( aber so fremd war die gar nicht, das war die nämlich die Barbara aus der Schweiz, die hat einen Hund aus Italien).
Hier seht ihr, wie ich eine Schublade mit der Nase zuschiebe um meinen Futterbeutel zu holen, der genau unter der Lade lag. Das brauche ich später, um z.B. eine Türe zu zuschieben.
Auch das Signal " tap " ist ganz wichtig, so kann ich später mal ganz gezielt mit meiner Pfote auf bestimmte
Stellen drücken. Hier macht das einen höllen Spaß mit dem Flyballgerät. Da hat mir Frauchen gezeigt, wo ich mit der Pfote drauf drücken soll damit der Futterbeutel vorne raus geflogen kommt. Na, ich bin ja nicht doof, hab´ ich gleich kapiert und erfolgreich nachgemacht.
Zwischendurch habe ich natürlich auch mal Pause gemacht, entweder
habe ich dabei den anderen zu geschaut oder im Auto beim einem leckeren Käseknochen entspannt.
Wenn ihr auch so ein therapiebegleiender Hund werden wollt, dann fragt doch mal bei meinem Frauchen nach, die kann euch da weiterhelfen. Oder schaut demnächst auf die Internetseite, da stellt sie ihr Konzept zu diesem Thema vor.
Dann hatte ich diesen Donnerstag meinen großen Test, ob ich grundsätzlich als therapiebegleitender Hund geeignet bin. Was soll ich euch sagen, na klar. Gut, mit streicheln lassen und bei einer fremden Person liegen, das müssen wir noch üben, aber alles andere - keine Frage:
Ich bleibe ruhig bei lauten Geräuchen und Geschrei, bei fallenden Personen und randalierenden Menschen mit Krücken. Ich lass andere Hunde in " meinen " Therapieraum und kann es ertragen, wenn es mal eng wird. Gerne spiele ich auch mal mit fremden Menschen. Ich jage keine Katzen oder Hasen und erfasse schnell neue Situationen. Schaue immer, was mein Frauchen so macht, denn das habe ich auch schon gelernt, mit Frauchen geht es besser.
Also dann, haltet die Ohren steif, wie diese kleine Plüschratte.
euer Michel