
Nachdem ich ja hier schon das ein oder andere Mal erwähnt wurde, gebe ich heute mal persönlich meinen Senf dazu, quasi als Gast-Blogger – frei nach dem Motto
: "Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Straße, mein Zuhause, mein Blog ...".
Aaaalso, mein offizieller Name (jawoll, hab ich auch) ist Annik-Elsa vom Gutshofsberg und ich bin eine Labrador Retriever-Hündin, 14 Wochen alt. Und ich bin schwarz.
Trotz der aktuellen Ereignisse widme ich mich seit neustem dem Radsport.
Bisher ohne Arzt in Spanien, denn ich lasse mich fahren. Nein, nicht im Besenwagen, sondern eher im Wagen der sportlichen Leitung:
Ich werde in einem extra für mich angefertigten Fahrrad-Anhänger durch die Gegend kutschiert! Bei der letzten Tour musste ich am Ziel jedoch einige Meter neben dem Rad hergehen – ob ich so auf meine erste Tour-Teilnahme vorbereitet werde?
Egal, wenn ich zwischendurch apportieren darf, gehe ich auch gern mal ein Stückchen zu Fuß. Aber nur ein Stück. (Und das mir ja der Wasserträger immer in der Nähe ist).

Als zugezogene Kölnerin (darf man da auch „Kölsch-Mädsche“ zu mir sagen?) bin ich etwas entrüstet, dass ich wochentags immer nach Düsseldorf fahren muss – aber zur Entschädigung fließt der Rhein auch durch dieses Dorf und versüßt mir manchmal meine Mittagspause.
So auch heute. Nachdem ich im Tragetuch zu den Rheinwiesen hofiert wurde, gab’s dort standesgemäß erstmal was zu apportieren
– heute auf der Karte: Futterbeutel, weiß mit Wurfgriff. Wunderbar.
Am Rhein dann sollte ich über kleine Felsen und Baumstämme klettern
– dabei hüpfe ich mit meinen langen Beinen doch viel lieber, geht ja auch viel schneller.
Seltsamerweise ist das jedoch unerwünscht und ich muss mich so einem albernen Kraxeltempo anpassen.
Jedenfalls staunte ich nicht schlecht, als ein Mann flussaufwärts
und ohne Beine den Fluss entlang kam – so was gibt’s sicher nur in Düsseldorf.